Beja wurde auf dem höchsten Punkt der ganzen Umgebung ursprünglich von den Römern erbaut. Es liegt ca. 150 km von der Algarve entfernt im Alentejo, der größten, aber nur wenig besiedelten Provinz Portugals, die verstärkt auf den „sanften“ Tourismus setzt und so bisher auch vom Massentourismus verschont geblieben ist. Beja war und ist auch heute noch ein wichtiges kulturelles und landwirtschaftliches Zentrum der Region. Nach wie vor besitzt die Stadt noch etwas von ihrem ursprünglichen Charme.
Weithin sichtbar ist das mächtige Kastell, das im 13. Jahrhundert von König Dinis wieder aufgebaut wurde. Von dort hat man einen grandiosen Blick über die weiten Ebenen des Alentejo mit seinen Kornfeldern und knorrigen Olivenbäumen.
Für Autofahrer wird die Orientierung in Beja ziemlich schwierig, da es in der Stadt nahezu keine Beschilderung gibt und sehr viele Einbahnstraßen. Deshalb ist es ratsam, das Auto bald zu parken und die Stadt zu Fuß zu erkunden. Bei einem Stadtrundgang kann man sich gut an dem imposanten, knapp 40 Meter hohen Turm des Kastells, dem "Torre de Menagem", orientieren. Dieser ist auch das Wahrzeichen der Stadt Beja.
Sehenswert ist sicherlich auch die Kirche "Santa Amaro" in der Nähe des Kastells, deren Entstehung auf das 6. Jahrhundert datiert wird und die somit eines der ältesten erhaltenen Gebäude in Portugal ist. Sie beherbergt heute das westgotische Museum „Museu Nucleo Visgotico".
Besonders lohnenswert ist ein Besuch des Mercado Municipal (Stadtmarkt). Dort bekommt man nahezu alle nur erdenklichen Köstlichkeiten und alleine schon die bunten Stände sind sehenswert.
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